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Kraftausdauertraining

Das Kraftausdauertraining ist das „Training der Wahl" für den größten Teil der Bevölkerung:

Breitensportler, Senioren, Jugendliche — alle profitieren gleichermaßen von dieser gesundheitsfördernden Belastungsform des Krafttrainings.

Charakteristisch für diese Trainingsform sind die geringeren Widerstände (Reizintensität) bei höherer Wiederholungsanzahl. Besonders geeignet ist das Krafttraining daher, um sich an neue Bewegungsabläufe zu gewöhnen oder verletzte Körperbereiche nach einer medizinisch-therapeutischen Behandlung wieder fit zu machen, denn die Belastung für Knochen, Bänder und Gelenke ist geringer als bei den anderen Trainingsformen.

Das Kraftausdauertraining bewirkt unter anderem, dass die energieliefernden Mechanismen innerhalb der Muskulatur verbessert werden. Es findet eine Kapillarisierung in der beanspruchten Muskulatur statt, die in ihrer Folge die Sauerstoffzufuhr der Muskelzellen verbessert.

Dabei muss der Trainingswiderstand so gewählt sein, dass es zum Ende des Satzes auch wirklich zu einer muskulären Ermüdung kommt.

Je nach Muskelfaserverteilung kann das Kraftausdauertraining sehr anstrengend sein. Hier gibt es mehrere Wege um Abhilfe zu schaffen. Am Anfang kannst du eventuell noch weniger Gewichte nehmen, um dich an das Training zu gewöhnen. Sehr gerne kann auch das Volumen innerhalb der Einheit zu Anfang reduziert werden, um den Einstieg in das Training zu ermöglichen. Das Kraftausdauertraining sollte fordern, aber nicht zu einem harten Kampf werden. Im Zweifelsfall solltest du also das Volumen ruhig zu Anfang ein wenig reduzieren und erst nach und nach mehr Sätze absolvieren.