Nicht nur der untere Rückenbereich, sondern auch der empfindlichere obere Rücken- und Nackenbereich können Schmerzen verursachen und die Gesundheit sowie das psychische Gleichgewicht maßgeblich beeinträchtigen.
Wer rastet der rostet. Dieses Sprichwort kennt wohl jeder. Wie wahr es jedoch ist, scheint vielen Menschen nicht bewusst zu sein. Gerade für unsere Gesundheit ist ausreichend Bewegung sehr wichtig. Leider kommt unser Bewegungsapparat heute durch viel Arbeit, häufig mit stundenlangem Sitzen, zu kurz.
Die Folge sind Rückenschmerzen, die zum Volksleiden Nummer 1 geworden sind. Sie verursachen mittlerweile so viele Krankschreibungen, wie keine andere Art von Muskelbeschwerden. Insgesamt machen Muskelprobleme mittlerweile ein Drittel aller Krankschreibungen aus.
Da hilft nur eins: BEWEGUNG !!!
Dabei ist es egal, ob du dich noch fit fühlst, auch wenn du den ganzen Tag nur sitzt, oder ob du bereits mit Schmerzen zu kämpfen hast. Um deinen Rücken und deine Gesundheit zu schützen, ist Rückengymnastik die erst Wahl.
Mit einer speziellen Rückengymnastik förderst du deinen Rücken, indem du ihn kräftigst und somit möglichen Verletzungen vorbeugst.
Natürlich eignet sich Rückengymnastik auch bei bestehenden Beschwerden. Solltest du sehr starke Schmerzen oder eine Rückenerkrankung haben, ist es dringend anzuraten, vorher ein Gespräch mit deinem Arzt oder Physiotherapeuten zuführen.
Gymnastische Übungen zielen besonders darauf ab, deine Gelenke zu schonen und deine Muskeln langsam aber sicher zu stärken und zu mobilisieren.
Die Rückengymnastik ist eine Mischung aus Kraftaufbau, Mobilisation und Dehnung. Das sorgt für eine optimale Beweglichkeit deiner Wirbelsäule und stärkt die wichtigen Rückenmuskeln, damit sie ihre Stabilisationsfunktionen weiterhin durchführen können.
Die Vorteile von Rückengymnastik:
Ein starker Rücken kann den Belastungen des Alltags besser standhalten und neigt weniger zu Schmerzen.
Es ist wichtig zu wissen, dass die Rückengymnastik nicht nur Übungen für die Rückenmuskulatur beinhaltet. Zahlreiche andere Muskeln unterstützen die Wirbelsäule und müssen ebenfalls trainiert werden, so z.B. die Bauchmuskulatur.
Werden die Bauchmuskeln nicht mittrainiert, kann sich ein Hohlkreuz entwickeln. Dies kann aber auch begünstigt werden durch Muskelverkürzungen, die häufig auftreten durch langes und vieles Sitzen. Dabei sind häufig die Hüftbeuger betroffen, deren Verkürzung ebenfalls die Hohlkreuzbildung unterstützen.
Eine kräftige Gesäßmuskulatur ist auch in der Lage, die Wirbelsäule mit zu unterstützen.